Zwischenbericht November 2020

Baugenehmigung zum Neubau des Gemeindehauses liegt vor

Endlich geht es weiter. Das Architektenbüro Kessler-DeJonge, Heidelberg hat im Januar nach Freigabe durch den EOK (Oberkirchenrat) in Karlsruhe den Bauantrag eingereicht Mit Bescheid vom 2. November 2020 hat der Rhein-Neckar-Kreis der Kirchengemeinde die Baugenehmigung zum Neubau des Gemeindehauses mit Pfarramt erteilt.

Nach dem im Mai alle Pläne und das Brandschutzkonzept vollständig vorlagen dauerte es wegen den fehlenden Aussagen zu den bereits im Jahre 2016 im Gemeinderat zugesagten Bebauungsplanänderungen noch bis zum November bis endlich die Baugenehmigung erteilt werden konnte.

Nun können die Architekten und Fachingenieure auch formell die Werksplanung und Ausschreibungen für das Bauvorhaben angehen. Dazu waren immer wieder zahlreiche Gespräche und Sitzungen mit dem von der Kirchengemeinde berufenen Bauausschuss notwendig. Anfang nächsten Jahres sollen die Ausschreibungen an die Unternehmen rausgehen. Wenn dann rund 80 % der Ausschreibungsergebnisse vorliegen und sich im Kostenrahmen bewegen wird der Oberkirchenrat in Karlsruhe die Projektfreigabe erteilen. Sollte alles planmäßig laufen, kann Mitte nächsten Jahres mit dem Baubeginn gerechnet werden.

Wolfgang Ding

Zwischenbericht März 2020

In der Gemeindeversammlung am 8. März 2020 im Anschluss an des Gottesdienst wurde die Gemeinde über den aktuellen Stand in Sachen Neubau Gemeindehaus ausführlich informiert.

Das Neubaugrundstück ist inzwischen vollständig abgerissen worden und liegt baureif vor. Die Architekten haben nach Freigabe durch den EOK (Oberkirchenrat) in Karlsruhe bei der Gemeinde und dem Baurechtsamt des Rhein-Neckar-Kreises im Januar den Bauantrag eingereicht. Der Bauantrag wird zur Zeit bearbeitet und wir rechnen in den nächsten Wochen bzw. Monaten mit der Erteilung der Baugenehmigung. Parallel dazu läuft der Antrag zur Projektfreigabe durch den EOK, erst dann kann der Architekt die Werksplanung und Ausschreibung vornehmen. Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen und wiederum durch den EOK geprüft wurden, darf mit dem Bau begonnen werden. Hoffen wir, dass es keine weiteren Verzögerungen aufgrund der aktuellen Corona Krise gibt und wir mit dem Bau so wie weiterhin geplant noch in diesem Jahr beginnen können.

Wolfgang Ding

Zwischenbericht September 2019

Der Neubau unseres Gemeindehauses nimmt nun konkrete Formen an. Wie vereinbart hat die Gemeinde im August den Abriss des ehemaligen Konfirmandensaals, zuletzt als „Kälbleheim“ genutzt, und der Balke-Scheuer durchgeführt. Zurzeit werden noch Restarbeiten vorgenommen. Der Architekt hatte ebenfalls Sommerpause und bereitet nun zusammen mit den Fachingenieuren den Bauantrag vor und erstellt erste Kostenberechnungen.

Dazu wird sich der Gebäudeausschuss im September zu einer Sitzung treffen, um die weiteren Details abzusprechen. Bei den Sitzungen zur Küchenplanung sind etliche Ergänzungen bzw. Änderungen angeregt worden, die an den Architekten weitergegeben wurden.

Der Entwurf für die Küchenplanung ist nun überarbeitet und liegt dem Architekten vor. Bei der für uns zuständigen Architektin beim EOK wird es ebenfalls einen Termin für die weiteren Abstimmungen geben. Ziel ist es, den Bauantrag Ende September, spätestens Anfang Oktober, bei der Gemeinde einzureichen.

Die Hauptarbeiten werden jetzt bald losgehen, deshalb hoffen wir weiterhin um tatkräftige Unterstützung von allen Beteiligten, damit wir unser neues Gemeindehaus vielleicht schon im nächsten Jahr zum größten Teil fertig stellen können.

Wolfgang Ding

Ergebnisse des Architektenwettbewerbs

Arbeit 1002 – 1. Rang | Kessler De Jonge Architekten und Partner, Heidelberg

Die Verfasser schlagen eine pavillonartige Auflösung des Raumprogramms in drei Gebäudevolumen vor, die über eine zentral verlaufende Erschließungszone verbunden werden. Die Baukörper sind städtebaulich geschickt in die Bestandssituation eingebettet und nehmen in selbstverständlicher Art und Weise Bezug zum nordwestlich angrenzenden Kirchgarten. Von hier aus erfolgt folgerichtig auch der Hauptzugang. Begleitet wird diese Zugangssituation durch die vorhandene Sandsteinmauer sowie differenzierte Raumübergänge mittels Vordachzonen. Kritisch gesehen wird hingegen die Weiterführung der offenen Foyerzone bis an die Fassade des südöstlichen Grenzbereichs.

Die Räume des Gemeindehauses sind funktional und effizient angeordnet und lassen zusammen mit dem gut proportionierten Foyer eine hohe Aufenthaltsqualität erwarten. Insgesamt bildet die Grundrissanordnung mit klar zugeordneten Funktionsbereichen die herausragende Qualität dieser Arbeit. Die geschickte Zuordnung der Gebäudefunktionen zu den angrenzenden Außenbereichen stärken die beschriebenen Innenraumqualitäten. Dagegen kann die vorgeschlagene äußere Erscheinung des Gemeindehauses die Jury nicht überzeugen. Die starke Gliederung der Baumasse in einzelne Gebäudevolumen erscheint in Anbetracht der Umgebungsbebauung und dem ohnehin geringen Raumprogramm nicht sinnvoll. Sowohl Auslober als auch Jury erwarten hier eine ruhigere und der Bauaufgabe angemessene architektonische Handschrift. Auch gilt es zu prüfen, wie eine direkte Verbindung des nordöstlich gelegenen und dem Gemeindesaal zugeordneten Außenbereiches zum Kirchgarten geschaffen werden kann.

Trotz dieser Schwächen, stellt die Arbeit einen hervorragenden Beitrag zur gestellten Aufgabe dar und überzeugt insbesondere durch die hohen Grundrissqualitäten.

Arbeit 1005 – 2. Rang | motorplan Architektur + Stadtplanung, Mannheim

Die Verfasser der Arbeit 1005 treffen mit ihrer Leitidee „Alles unter einem Dach“ eine sehr gut nachvollziehbare Grundentscheidung für diesen sehr heterogenen Ort.

Die Zugangssituation vom Kirchgarten her überzeugt in gleicher Weise wie die Lage des Gemeindesaales.

Die langgestreckte Form des Gebäudevolumens bedingt jedoch einen langen Erschließungsbereich der als Foyer nicht ganz zu überzeugen weiß. Auch die Proportion des Saales hat vor allem unter Zuschaltung des Gruppenraums ein Längen-Breiten-Verhältnis, das nicht gut nutzbar ist.

Sehr gut gelöst sind jedoch wiederum die Parkierung und die Zugänglichkeit des Pfarrbüros bzw. des Jugendraums, sowie die Lage des „Jugendgartens“, der geschützt und trotzdem gut erreichbar liegt.

Der Holzbau mit Glasfaserbetontafeln verkleidet überzeugt vor allem innen.

Die Ausbildung der Fassaden und die gezeigte Schattenwirkung widersprechen jedoch dem Konzept des einheitlichen monolithischen Baukörpers.

Insgesamt bieten die Verfasser einen sehr guten Lösungsansatz für die Aufgabenstellung. Dieser weist jedoch bezüglich der Abstandsflächen im Süden und bezüglich der Proportionierung des Foyers und des Gesamtsaales Defizite auf.

Arbeit 1001 – 2. Rundgang | Eichinger + Schöchlin Partnerschaft mbB Freie Architekten, Waghäusel

Die Kirche soll ins Dorf zurückkommen, so lautet das Credo der Verfasser.

Der Platz neben und hinter der Kirche wird als einheitlicher öffentlicher Raum aufgefasst, der die Hauptstraße aufweiten soll. Mit einer Klammer aus einem Baumkaree und einem gut proportionierten Gemeindehaus wird dies auch gut umgesetzt.

Die Verteilung des Raumprogramms ist richtig und erfüllt den Wunsch nach dem Bezug des Saals zur Kirche. Für die kleineren Gruppenräume wird ein gut nutzbarer Freiraum angeboten. Nicht überzeugen können die unzureichend ausformulierten Eingangsbereiche des Gemeindehauses und des Pfarramtes. Beide entsprechen nicht dem öffentlichen Charakter des Hauses. Kritisch wird auch der lange Erschließungsflur gesehen, der bei der gewählten Bauform aber zwangsläufig ist.

Arbeit 1003 – 2. Rundgang | Architekturbüro Thomas Jarmer, Ladenburg

Die Verfasser nehmen die kleinteilige Struktur der Umgebung auf. Zwei flache Baukörper und das einer Tabakscheune anmutende Saalgebäude werden über eine gemeinsame Erschließungsfläche zusammen gebunden. Der L-förmige Grundriss des Ensembles bildet eine Begrenzung des Areals Kirchhof, Kindergarten und Gemeindehaus.

Die einzelnen Funktionsbereiche Gemeindesaal, Jugendraum und Pfarramt sind so angeordnet, dass die Bereiche separat genutzt werden können. Dies wird durch 3 Zugänge unterstützt. Hier stellt sich jedoch die Frage, ob dies erforderlich ist.

Der Saal orientiert sich zu einem Vorplatz, der direkt in den Kirchgarten übergeht, was positiv bewertet wird. Im Saal soll ein Eckbereich als Gruppenraum abgetrennt werden. Dies wird kritisch gesehen, da, dies zum offenen Satteldach hin schwer realisierbar ist. Auch wird das große Raumvolumen des Saals aus energetischer Sicht eher negativ bewertet.

Die Kombination des scheunenartigen Gebäudeteils und der flachen Gebäudeteile hat die Jury nicht überzeugt. Lobend erwähnt werden sollte, dass die bestehenden Bäume auf dem Grundstück erhalten werden.

Arbeit 1004 – 2. Rundgang | Kamm Architekten BDA, Stuttgart

Die Arbeit überzeugt durch ein sehr gut in das Grundstück eingefügtes differenziertes Volumen und dessen wohltuend ausformulierte äußere Gestaltung. Bedenkenswert ist die Anordnung des Haupteingangs an der St. Martin-Straße, direkt angebunden an den öffentlichen Straßenraum.

Nicht zu überzeugen vermögen hingegen die Resträume, die um den winkelförmigen Bau entstehen. Auch im Inneren sind der Jugendraum zu schmal und das Foyer zu groß ausgefallen. Die Ausrichtung des Gemeindesaals zur südöstlich zu erwartenden Wohnbebauung birgt zudem ein erhebliches Konfliktpotenzial zwischen Musikproben und privatem Ruhebedürfnis.

Arbeit 1006 – 1. Rundgang | AAG freie Architekten GmbH, Heidelberg

Die Verfasser haben den gesamten Bestand erhalten und die Gemeinderäume sowie das Pfarramt darin angeordnet. Die Planung ist mit viel Respekt für die historische Bausubstanz ausgearbeitet.

Dieser Ansatz wird gelobt.

Die geforderten Räume können alle im Bestand untergebracht werden. Es entsteht jedoch auch sehr viel Überfläche, was die Kirchengemeinde künftig zu sehr belasten würde.

Zudem ist der Abriss des bestehenden Gebäudes bereits durch die Kommune festgelegt.

Protokoll der Jurysitzung

Dokumentiert ist der Auswahlprozess im Protokoll der Jurysitzung am 19.07.2018.

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten

Am Sonntag, 22. Juli 2018, 11 Uhr, werden im Bürgersaal im Rathaus Edingen die Wettbewerbsarbeiten mit Modellen zum Neubau des Gemeindehauses öffentlich ausgestellt. Bei der Eröffnung sind Vertreter der Büros und des EOK anwesend und stehen für Fragen und Erläuterungen zur Verfügung.

Die Ausstellung kann auch vom 23.7. bis 3.8.2018 während der üblichen Öffnungszeiten des Rathauses, werktags (Montag bis Freitag 10 bis 12 Uhr, und Donnerstag 14 bis 18 Uhr) besichtigt werden.

Zwischenbericht Februar 2018

Was gibt’s Neues zum Neubau des Gemeindehauses?

Seit der letzten Ausgabe des „Gemeinde-Bote“ hat sich wieder einiges getan. So fand am 04.12.2017 das Auftaktgespräch zur Vorbereitung der Mehrfachbeauftragung mit der für Edingen zuständigen Architektin des Oberkirchenrats (EOK) Beate Malslam und der zuständigen Projektleiterin von Prokiba, Architektin Rafidi-Schaub statt. Die politische Gemeinde war durch den Leiter des Bauamtes Horst Göhrig vertreten und von der Kirchengemeinde nahmen Wolfgang Ding, Gisela Graß und Hermann Graß teil.

Neben den formellen Verfahrensfragen und der Zusammenstellung der Auslobungsunterlagen wurden vor allem die weiteren Termine abgesprochen. Demnach sollen die Auslobungsunterlagen noch im März an die teilnehmen Büros versandt werden. Im April wollen sich die Vertreter von EOK, Kirchengemeinde, politischer Gemeinde und Fachleute zu einer Absprache treffen. Der EOK wird insgesamt 6 Büros beauftragen Entwürfe für ein Gemeindehaus vorzulegen. Die Büros werden dann im Mai Gelegenheit erhalten Rückfragen zu stellen und sich vor Ort kundig zu machen. Im Juli soll dann eine Entscheidung für einen der Entwürfe getroffen werden.

Die Entwürfe und das Ergebnis des Wettbewerbs (der Mehrfachbeauftragung) werden der Öffentlichkeit vorgestellt.

Unabhängig davon wird derzeit die Grundstücksfrage geklärt. Nachdem der ursprünglich vorgesehene Erbbaurechtsvertrag nicht vollzogen werden kann, weil nicht alle Grundstückseigentümer der Löschung der real überhaupt nicht mehr vorhandenen Belastung mit dem früheren Fensterrecht zugestimmt haben, hat die Kirchengemeinde den Kauf des Grundstücks von der politischen Gemeinde, zu den im Erbbaurechtsvertrag vereinbarten Bedingen, beantragt. Der Gemeinderat wird darüber in den nächsten Wochen entscheiden. Die Finanzierung für den Kauf ist zwar gesichert, doch wird die zusätzliche Investition für das Grundstück natürlich bei den Finanzierungsmitteln für den Bau fehlen, so dass mit erhöhten Kreditaufwendungen zu rechnen ist.

Anfang Februar fanden schon die Vermessungsarbeiten statt und die Bestandspläne für den Planungswettbewerb wurden erstellt. Weiterhin wird der Gebäudeausschuss im März das neue Gemeindehaus in Neulussheim besichtigen um sich dort Ideen und Anregungen zu holen.

Die Gemeinde wird in der Gemeindeversammlung, die für Donnerstag, den 26. April 2018 vorgesehen ist, über den dann aktuellen Sachstand informiert.

Zusätzlich hat Maximilian Bauer extra eine Website evang-gemeindehaus-edingen.de eingerichtet über die alle Informationen zum Neubau des Gemeindehauses abgerufen werden können.

Wolfgang Ding

Zwischenbericht Dezember 2017

Entscheidende Weichen sind gestellt

In den letzten Wochen und Monaten hat die Kirchengemeinde entscheidende Weichenstellungen für den Neubau des Gemeindehauses eingeleitet.

In zwei öffentlichen Sitzungen hat der Gebäudeausschuss unter der Leitung von Wolfgang Ding einvernehmlich das weitere Vorgehen abgestimmt. Zuvor fanden Gespräche mit den Vertretern des EOK (Evangelischen Oberkirchenrats Karlsruhe), der prokiba (Gesellschaft für Projektentwicklung und Projektsteuerung für kirchliches Bauen in Baden mbH), der Leitung des VSA (Verwaltungs- und Serviceamt des Kirchenbezirks Ladenburg-Weinheim) und der Gemeindeverwaltung statt.

In der Gemeindeversammlung, in der auch der Leiter Kirchenbau des EOK, Jürgen Schlechtendahl, anwesend war, wurden die Gemeindemitglieder nochmals ausführlich über die einzelnen Maßnahmen informiert. Wolfgang Ding erläuterte kurz die Entwicklung der Gebäudesituation der letzten Jahrzehnte, die letztendlich zu der aktuellen Situation geführt hat. Mit dem angestrebten Neubau sollen die Kirche sowie das neue Gemeindehaus wieder in den Mittelpunkt des Gemeindelebens gestellt werden.

Die politische Gemeinde hat der Kirchengemeinde dazu ein unmittelbares Nachbargrundstück mit 1.231 Quadratmetern in Erbpacht zur Verfügung gestellt. Das Grundstück ist derzeit noch mit dem ehemaligen Konfirmandensaal, dem heutigen Kälble-Heim, und einer Scheune bebaut. Sobald die Karnevalsgesellschaft Edinger Kälble in ihr neues Domizil beim Freizeit- und Sportzentrum umgezogen ist, kann mit den Abbrucharbeiten begonnen und die Voraussetzungen für die Bebauung des Grundstücks geschaffen werden. Die Zeit bis dahin wird die Kirchengemeinde nutzen, die Planungen und Genehmigungen für das neue Gemeindehaus vorzubereiten.

Der Zeitplan für die Realisierung des neuen Gemeindehauses ist mit allen Beteiligten abgestimmt worden und wird in dieser Ausgabe veröffentlicht. Der Bezirkskirchenrat mit Dekanin Monika Lehmann-Etzelmüller hat sich zudem in seiner Sitzung am 19.10.2017 in Edingen ausführlich über das Vorhaben informieren lassen.

Mit der politischen Gemeinde wird derzeit der Erbpachtvertrag vorbereitet; dazu sind noch einige grundbuchrechtlichen Formalien zu erfüllen, die den Vertragsabschluss bisher noch verzögert haben. Bereits im September hat der Kirchengemeinderat mit Zustimmung des EOK die prokiba in Karlsruhe mit der Projektbegleitung beauftragt. Es ist vorgesehen, in einem vereinfachten Wettbewerbsverfahren sechs Architekturbüros zu beauftragen, Vorschläge für ein neues Gemeindehaus auszuarbeiten. Die Ausschreibung dieser Auslobung soll bis Ende des Jahres fertig werden, sodass im nächsten Jahr der Wettbewerb abgeschlossen werden kann und die noch zu bildende Jury, be- stehend aus Vertretern des EOK,der Kirchengemeinde und Fachjuroren, einen Siegerentwurf vorstellen können. Die eingegangenen Entwürfe werden selbstverständlich auch der Kirchengemeinde in einer öffentlichen Versammlung vorgestellt und erläutert. Anschließend kann die Beauftragung der konkreten Planung mit Baugenehmigung erfolgen.

Die Mitglieder des Gebäudeausschusses sind derzeit dabei, die Wunschvorstellungen und Vorgaben der Kirchengemeinde zusammen zustellen. Aufgrund der Gemeindestruktur mit knapp 2.400 Gemeindegliedern steht der Kirchengemeinde nach den Gemeindehausrichtlinien des EOK eine Netto-Nutzfläche von ca. 342 m² für das Gemeindehaus und zusätzlich ca. 40 Quadratmetern für Pfarrbüro zu. In diesem Rahmen müssen sich die Vorstellungen bewegen. Insgesamt wird mit einem Finanzierungsvolumen von ca. 1,7 bis 1,8 Mio. Euro gerechnet.

Zusammengefasst brachten die Anregungen, Diskussionen und Vorschläge aus der Sitzung des Gebäudeausschusses vom 12.10.2017 folgendes Ergebnis:

  • Großer Saal für ca. 150 – 200 Personen, unterteilbar, akustisch gut ausgestattet für den Posaunenchor und die Kirchenchöre.
  • Zwei bis drei Gruppenräume, multifunktional auch als Konferenzraum und Besprechungsraum nutzbar.
  • Jugendraum, der ausschließlich für Jugendzwecke genutzt werden soll.
  • Küche, zum Kochen und für die Bewirtung bei Veranstaltungen.
  • Lagerflächen und Stauraum für
    • Notenschränke für den Posaunen- und Kirchenchor,
    • Tische, Bänke, Zelte etc.,
    • Reinigungsgeräte und Materialien.

Das neue Gemeindehaus soll barrierefrei mit zeitgemäßer sowie energetischer Technik und Ausstattung versehen sein. Die Gemeinde geht daher von einem eingeschossigen Bau aus.

Die Erschließung des Grundstücks erfolgt über die St.-Martin-Straße. Stellplätze sind nach den geltenden Vorschriften zu berücksichtigen. Überdachte Fahrradabstellplätze in unmittelbarer Nähe von Kirche und Gemeindehaus sollen bei der Planung des Außengeländes in angemessenem Rahmen berücksichtigt werden.

Die Anbindung des neuen Gemeindehauses mit der unter Denkmalschutz stehenden Kirche soll berücksichtigt werden, ebenso,
dass künftige Gemeindefeste im Außenbereich zwischen Kirche und Gemeindehaus stattfinden können.

Dazu soll eine Öffnung zum Außengelände möglich sein, weiterhin sollten die Lager-/Stauräume auch von außen zugänglich sein.
In den nächsten Wochen werden Gemeindehäuser, die in den letzten Jahren neu gebaut worden, sind besichtigt. Man will dabei Anregungen und Ideen sammeln sowie sich über die dort gemachten Erfahrungen mit den Nutzern austauschen.

Gerne können alle am neuen Gemeindehaus interessierten Gemeindeglieder an den Gebäudeausschussvorsitzenden Wolfgang Ding Vorschläge und Anregungen richten Über den aktuellen Stand des Verfahrens werden wir regelmäßig in den Gemeindeversammlungen und hier im „Gemeinde-Bote“ der Kirchengemeinde informieren. Weiterhin soll eine eigene Website des Gebäudeausschusses eingerichtet werden, auf der alle aktuellen Informationen eingesehen werden können.

Wolfgang Ding